Beatrice Fischer-Stracke

Gesangspädagogin und Vocal Coach

Die gebürtige Regensburgerin erhielt während ihrer Gesangsausbildung bei Erika Zimmermann ein Stipendium bei der "Münchner Singschul" und wurde dort von KS Erika Köth unterstützt und gefördert. Ferner besuchte sie eine Meisterklasse von KS Christa Ludwig. Gleichzeitig absolvierte sie eine Schauspielausbildung im Studio Gernot-Heindl, München.

Im Gesangs-Landeswettbewerb Bayern der Kategorie A (Oper) errang sie einen ersten Preis. Engagements führten sie an das Staatstheater am Gärtnerplatz, wo sie zunächst als Chorsopran mit Solorollen verpflichtet war. Als Solistin ging sie anschließend an die Stadttheater Pforzheim und Würzburg. Sie erhielt Gastengagements u.a. in Freiburg, Görlitz, Wuppertal, Augsburg, Leipzig, Köln, München, in der Schweiz und Italien.

In ihrem Fach als lyrischer Koloratursopran sang sie die schönsten Opern- und Operetten-Partien ihres Fachs wie z. B. die Sophie (Rosenkavalier), Blonde, (Entführung a. d. Serail), Gretel (Hänsel und Gretel), Anna (Lust. Weiber), Zerlina (Don Giovanni), Norina (Don Pasquale), Adele (Fledermaus), Christel (Der Vogelhändler) u.v.a.

Neben Oper und Operette hat sie früh ihre Liebe zum Musical entdeckt. Sie ging nach New York und nahm bei John Goodwin, der ihr von John Kander persönlich empfohlen wurde, Gesangsunterricht für Musical. Sie erhielt Ausbildung im klass. Tanz in Würzburg und München sowie Jazz- und Tapdance in München und New York.

Dank ihrer fundierten Ausbildung gehörte sie zu den wenigen Sängerinnen, die neben Oper, Operette und Konzert gleichermaßen im Musical bestehen können, wie die exzellenten Kritiken, z.B. für ihre Darstellung der Audrey (Der kleine Horrorladen), Roxy (Chicago) oder Evita zeigten.

Die Künstlerin hat die Mary in der Welturaufführung des Musicals "Jack the Ripper" von Günther Fischer und die Maria Magdalena (Jesus Christ Superstar) in der ersten, von A. L. Webber persönlich legitimierten, Inszenierung in der St.-Johannis-Kirche in Plauen gespielt. 2006 spielte sie die weibliche Hauptrolle in der UA "Spaß an der Freud" von Rod Finkenstein (Musik Hans Richard Stracke), das das Leben von Karl Valentin zum Thema hatte.

Sie trat häufig als Konzert- und Liedsängerin auf und war Partnerin von René Kollo in einer Serie von Kirchenkonzerten. TV-Auftritte in SWR und ZDF sowie CD-Einspielung runden ihr Wirken ab.

2015 beendete sie ihre aktive Laufbahn und widmet sich seitdem der Ausbildung der Stimme für Laien und Profis. Sie ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Gesangspädagogen.